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Bericht zur Eröffnung des
United Buddy Bears Kreises in Delhi

vom 27. März - 06. Mai 2012

Am 23. Februar 2012 erhielt ich eien Anruf von Dr. Klaus Herlitz, Chef der Fa. Buddy Bär Berlin GmbH. Er teilte mir die freudige Nachricht mit, dass ich mit nach Delhi darf. Er erzählte mir noch von Herrn Wowereit und Herrn Kieker (Visit Berlin), die zur gleichen Zeit dort sein würden. Ich freute mich sehr darüber.

Nun hieß es, an Visa und Unterlagen zu denken. Da gerade die ITB in Berlin stattfand, besuchte ich die entsprechenden Hallen. Ich benötigte für Heidelberg (im Mai), für Bratislava (Ende Juni) und jetzt auch Delhi Unterlagen wie Stadtpläne und Sehenswürdigkeiten der Städte. Das Visaformular musste online ausgefüllt werden. Damit wir alle die gleichen Angaben wie Unterkunft und Grund des Besuches angeben, hatte ich meines telefonisch mit Kathleen aus dem Büro der Buddy Bär Berlin GmbH ausgefüllt. Anschließend musste man den ausgefüllten Antrag und einen Abholschein ausdrucken. Am 8. März fuhr ich mit allen Anträgen, ich hatte sie im Büro übernommen, zum Konsulat, wo diese beantragt werden müssen. Leider war aber wegen Feiertag (Frauentag) geschlossen. Also nächsten Tag wieder hin, Nummer gezogen und fast eine Stunde gewartet. Da ich ein Schreiben der Botschaft mithatte, Inhalt: Befreiung der Gebühren, wurde ich zur Botschaft geschickt. Dort ging es zügig voran und ich war bald mit dem Abholdatum entlassen. Ich informierte noch Kathleen über die Gegebenheiten und sie meinte gleich, dass ich sie nicht abholen muss. Das erledigt jemand von BBB. Am 19. März holte ich mein Visum vom Büro ab, ließ mir noch 5 Mini-Bären geben. Die benötige ich als Geschenk für Gelegenheiten, die sich ergeben. Dann bekam ich noch den 30 cm Geschenk BB für Klaus Wowereit in die Hand gedrückt. Ich sollte auch noch Schilder mitnehmen, die nahm mir aber Marina Bitter ab, weil sie einen größeren Reparatur-Wagen mitnahm. Marina ist die russische Künstlerin, die die UBB reparieren soll und mit mir hin fliegt. Sie hat auch schon viele wunderbare Buddy Bären gestaltet.

22/23.03.2012

Wir trafen uns gegen 15.00 Uhr im Flughafen Tegel zum wahrscheinlich letzten Flug von dort. Am 3. Juni wird der neue Flughafen "Willy Brandt" in Schönefeld eröffnet, dann gehen alle Flüge nur noch von dort. Beim Einschecken baten wir um mindestens einen Fensterplatz, das war Marinas Wunsch. Bis München mussten wir uns mit anderen Sitzen zufrieden geben. Ab München 19.45 Uhr hatten wir aber einen Fensterplatz und ich daneben. Nach dem Abendessen wurde das Licht auf Nacht gedimmt, damit wir schlafen konnten. Marina gelang es gut, mir nicht. Ich hatte hinter mir einen Mann zu sitzen der bei jeder Bewegung meinen Rücksitz aktivierte und ich gerüttelt wurde. Nach einigen Stunden wurde Frühstück serviert. Wir nahmen nur Kaffee, denn das indische Essen war uns doch etwas zu fett. Nach der pünktlichen Landung warteten wir auf unser Gepäck. Danach tauschten wir noch Geld um und gingen zum Ausgang. Ein schön gestaltetes Schild winkte uns entgegen. Zwei aufgemalte Buddy Bären und unsere Namen dazu geschrieben zeigte uns der Herr, der uns abholen und zur Botschaft bringen sollte. Es war Herr Duske, dessen Frau für eine Woche zuvor in Berlin zu Besuch war. Er konnte uns schon über einiges informieren. So zum Beispiel dass die UBBs schon fast alle stehen, die letzten drei Nächte durchgearbeitet wurde und er sich freute, dass alles so gut ablief. Christine und Michael immer dabei und die Mitarbeiter der Fa. Clintus.
In der Residenz, die an der Botschaft grenzt, empfing uns Frau Duske sehr herzlich. Sie zeigte uns die sehr geräumigen Zimmer, in denen wir wohnen durften. Im Garten war zum Frühstück eingedeckt. Christine Hagen von Buddy Bär Berlin kam gerade und begrüßte uns herzlich. Sie war mit Michael Stefanescu zum Aufbau der UBB's zwei Tage vorher in Indien galandet. Nun kam auch Michael und freuten uns zu sehen. Sie luden uns zum Frühstück ein, was wir dankbar annahmen. Da ich so müde war, freute ich mich auf den Kaffee - es war köstlich!
Nachdem wir noch unsere Koffer ausgepackt hatten, wurden wir mit einem Auto der Botschaft abgeholt.
Marina nahm ihren Arbeitswagen mit, denn es sollten die Schönheitsreparaturen erledigt werden. Frau Duske sorgte noch für die Getränke, jede Menge Wasser. Im Laufe des Tages wusste ich warum; die Hitze und der Staub, bedingt durch den Wind, sorgten für großen Durst. Nichts gegessen, nur immer wieder getrunken. Als erstes begrüßten wir die Mitarbeite der Fa. Clintus und dann ging ich zu den Bären und begrüßte sie. Manchmal kommt es mir vor, als grüßten sie zurück. Die Clintusleute waren sehr nett. Englischsprechend konnte man sich gut verständigen. Da sie sonst für normale Umzüge zuständig sind, also Kisten schleppten, war es für alle eine Freude, die Bären zu tragen, was man ihnen auch ansah. Natürlich machte ich meine Fotos von diesen letzten Aufbautag. Zu den letzten Bären gehörten wie immer die Sonderbären. Bei Einstein hatte man das Gefühl, dass er froh war endlich aus seiner Kiste raus zu kommen. Danach kam Respect ran, dem die kleinen Bären auf die Pfoten befestigt wurden. Christine hatte sich schon das goldene Herz auf einen Schubwagen gelegt, welches von Marina neu gespachtelt und mit goldener Farbe angestrichen wurde, und transportierte es zu den gegenüber stehenden goldenen Bären. Das ist immer eine länger andauernde Sache, weil das Herz durch einer Stange mit den beiden goldenen Bären verbunden werden muss. Die Clintusleute hatten es nicht einfach, denn jede Menge Zuschauer hatten sich eingefunden, so das kaum Platz war, um sich zu bewegen. Alles wurde mit den Handys festgehalten, fast wie in Tokio, wo auch nur mit Handys fotografiert wurde. Michael nahm vieles mit der Vidiokamera auf um bei YouTube einen Film einzustellen und für Buddy Bär zur Archivierung.
Nachdem das passte, musste Marina das Herz noch lackieren. Das hieß eine Stunde aufpassen damit niemand in der Zeit das Herz berührt - denn viele wollten Fotos machen, was sie auch unter unserer Obhut taten. Zwei der Clintusleute halfen uns dabei, die richtige Erklärung dafür abzugeben. Ein Mann wollte uns unbedingt zeigen, wie die Betonplatten am besten zu reinigen wären. Marina war total entsetzt und Christine und ich auch etwas irritiert. Wir schafften es dann aber, ihn von weiteren Aktionen abzuhalten.
Nun waren wir alle müde, packten alles ein und fuhren im Taxi zur Residenz. Christine ließ sich noch zum Chinesischen Restaurant fahren, besorgte für uns Essen und kam vollgepackt zurück. Frau Duske hatte sogar Bier besorgt. So ließen wir es uns gut gehen bis zum Schlafen gehen.

24.03.2012

Nachdem wunderbaren Frühstück fuhren wir alle in zwei Taxen zum Platz. Michael und ich mit einem Taxi, Herr Santokh war dann für die ganze Zeit unser Stammfahrer. Auf ihn war Verlass, so Michael. Er wartete immer auf einen. Also fuhr ich mit ihn nach Alt-Delhi (Bericht ).

Danach wieder auf dem Platz Fotos gemacht, Ehepaar Herlitz (die Eltern aller Buddy Bären) bergrüßt, die heute angekommen waren, und immer wieder Inder mit UBBs fotografiert. Zum Nachmittag wurde es auf dem Platz immer sehr voll. Was dieses Mal neu für uns war: Auch wir mussten uns immer wieder zur Verfügung stellen und uns fotografieren lassen. Marina sah in ihrer Kleidung besonders schön aus und wurde zigmal abgelichtet.
Es war Nachmittag und fast alles fertig, die Aufstellschilder sollten morgen kommen, also fuhren wir zurück. Von Christine erfuhren wir, dass es einen Swimmingpool gab, den wir benutzen durften. Das taten wir auch. Marina und ich in einem tollen Unterwäsche-Bikini, Christine im Badeanzug, da sie vom Pool wusste. Es war sehr erfrischend. Da wir zum Essen eingeladen waren, machte jeder für sich noch eine kleine Pause. Danach mit einem Taxi zum Platz, denn dort war das Restaurant. Auf den Straßen waren sehr viele Straßenhändler mit ihren Waren wie Schmuck, Getränke, Kleidung, Obst und vieles mehr. Ehepaar Herlitz war auch schon da und so gingen wir rein und ließen es uns gutgehen. Viel Spaß gab es mit einer Bestellung vom doppelten Espresso und Kaffee. Gebracht wurde süßer Kaffee mit viel Milch, na ja, nicht jeder kennt Espresso, aber wir hatten viel Spaß. Zurück zur Residenz und nach einem Absacker schlafen gegangen. Morgen mussten wir früh raus. Es sollte nach Taj Mahal gehen.

25.03.2012

Gegen vier Uhr aufgestanden. In unserer Küche, die sich im ersten Stockwerk befand, kochten wir uns Kaffee, den Marina und ich mit hatten. Eine Tasse voll brachte ich runter zu Michael. Dann fuhren wir los zum Taj Mahal (Bericht).
Während der Fahrt konnten wir sehr viel vom Leben in Indien sehen. Nicht unbedingt erstrebenswert. Es war sehr beeindruckend und zeigte uns auch wieder einmal, dass uns es sehr gut geht.
Vom Taj Mahal (Kronen-Palast) im Ort Agra war ich sehr angetan. Ein herrlich erstellter Mausoleumsbau, wunderbar angelegt in einem 18 Hektar großen Garten.
Nach diesen beeindruckenden Erlebnis fuhren wir noch zu einer Mamorfabrik. Hier durfte man zusehen, wie die handgefertigten Ornamenten angefertigt werden. Es gab auch die Möglichkeit, einiges zu erwerben.
Auf dem Rückweg hielten wir noch einmal an, um ein leckeres Essen zu uns zu nehmen. Nicht nur dass es gut schmeckte, wir saßen hier im freien, überdachten Restaurant. Die Wände am Haus waren mit wunderschönen Wandmalereien versehen.
Die Rückfahrt verlief, trotz vollgestopfter Straßen, gut.

26.03.2012

Heute sollten die Bären gewaschen werden. Dazu fuhren wir nachdem reichhaltigen Frühstück zum Platz. Ich war in den frühen Morgenstunden schon schwimmen gewesen und fühlte mich gut. Auf dem Platz waren gerade die Saubermänner angekommen. Sie wurden eingewiesen, wo und wie die Untited Buddy Bears gesäubert werden sollten. Ich machte meine Fotos, wobei ich einen Saubermann bat, einem Bären die Nase zu putzen, was ich dann zur Belustigung der Anderen aufnahm. Marina überprüfte die Bären noch einmal und besserte hier und da eine kleine Stelle aus.
Von Dr. Herlitz bekamen wir alle einen Leinenbeutel geschenkt mit unterschiedlichen Buddy-Bär-Aufdrucken. Ich nahm eines, auf dem viele Buddy Bären gedruckt sind. Es gab auch noch "Ick bin ein Bärliner", "I love Berlin" und so weiter.
Danach fotografierte ich noch alle UBBs, damit wir von jedem Bär in jedem Land Fotos haben. Uns war mal aufgefallen, dass immer die gleichen Bären fotografiert werden, aber einige gar nicht, darum jetzt immer alle.
Da so weit alles fertig war, ließen Christine, Marina und ich uns mit einem Tuk Tuk (Motorrikscha) zu einem Markt fahren, den wir aus unserem Touristikinformationen ausgesucht hatten. Der Fahrer fand nicht so gleich den Richtigen. Er fragte bei seinen Kollegen nach und er schaffte es, dort anzukommen, wo wir auch hin wollten. Christine und Marina hatten viele Sachen, die sie für ihre Kinder und Enkelkinder besorgen wollten. Da war es für mich einfacher. Ich kaufte mir einen sehr schönen, blauen Kaschmirschal und Kleinigkeiten als Geschenk. Auf dem Markt malten Maler ihre Bilder zum Teil vor Ort. Andere Künstler malten ihre Lampenschirme, Mobiles und andere Figuren auch direkt am Stand. Ich kaufte und fotografierte bei ihr und anderen Künstlern einige kleine Sachen. Nach gut drei Stunden nahmen wir uns ein Tuk Tuk. Den Preis hatten wir mit 200 Rupien ausgemacht, wie eigentlich immer. Nach längerer Fahrt erklärte uns der Fahrer, dass er mehr nehmen müsste, da er, wie uns schon bekannt, keinen Fahrgast an der Botschaft bekommt. Wir gaben ihm aber nur den ausgemachten Preis.
Vor der Residenz stand ein wunderbar geairbrushtes Auto. Berlinmotive, ein Buddy Bär und andere tolle Motive zieren das Auto in schwarz und silber.
Heute soll von der Botschaft ein Empfang stattfinden. Erwartet werden der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit und viele Leute aus der Wirtschaft. Wir sind auch eingeladen. So gingen wir auf unsere Zimmer und machten uns für den Abend zurecht. Vom Balkon aus konnten wir die aufgestellten Tische sehen. Die Beleuchtung war dezent, aber hell genug, um alles erkennen zu können. An zwei Wänden wurden durch einem Beamer Buddy Bären gezeigt, wobei sich einer sogar drehte.
Aus Berlin spielte die Musikband Marching Band Beat'n Blow, die auch morgen zur Eröffnung ihr Bestes geben will. Wir trafen uns im Garten und mischten uns unter die eingetroffenen Gäste. Ich selber ging zum Eingang, wo alle eintrafen. Als Herr Wowereit kam, machte ich meine Fotos. Ich lotste ihm noch zum Gästebuch, um auch dort Fotos zu machen. Nach den Reden von Cord Meier-Klodt und Herrn Wowereit ging es an die Buffetts. Es sah alles sehr lecker aus, aber ich hielt mich nur an Currywurst.
So ging dieser erlebnisreicher Tag gegen 22.30 Uhr zu Ende und wir schlafen.

27.03.2012

Den Tag der Eröffnung begannen wir mit unserem Frühstück. Zu 8.30 Uhr fuhren wir zum Central Park am Connaught Place. Ich hatte mir für heute einen Hut aus Berlin mitgebracht, an dem ich frontal einen BB angenäht und ein Tuch als Hutband befestigt hatte. Dazu eine bunte, sehr dünne Bluse, mir gefiel es. Kurz vor zehn Uhr, da sollte auch der Kreis eröffnet werden, kam Herr Wowereit. Da Sheila Dikshit (Chief Minister von Delhi) sich verspätete, machten wir unsere Fotos von allen wichtigen Leuten. Viele der Gäste von gestern waren auch heute anwesend. Ein Kinderchor übte sich stimmlich mit dem Lied 99 Luftballons ein. Die Eröffnung war deshalb auf zehn Uhr gelegt worden, weil es dann noch nicht so heiß ist. Da aber der Chief sich um fast eine Stunde verspätete, wurde es allen sehr warm. Die Herren waren schließlich im Anzug. Dann endlich kam sie. Großes Aufgebot mit Sicherheitsleuten. Foto gemacht mit Herrn Wowereit, Ehepaar Herlitz und Botschafter. Dann zu den Ehrenplätzen geführt und es konnte losgehen. Viele Reden wurden gehalten, kleine Buddy Bären verschenkt als Dankeschön, der Chor sang das Lied und ließ die Ballons fliegen. Nun noch das rote Band durchgeschnitten und somit war der Kreis eröffnet.
Die Band spielte den ganzen Tag zur Unterhaltung.
Zum Glück gab es genügend Wasser zum Trinken, denn es war sehr warm. Ich machte noch Fotos und plauderte mit einigen Gästen. Nach geraumer Zeit löste sich der Besucherkreis auf. Außer Marina und ich gingen einige zum Essen, andere trafen sich mit Firmenvertretern. Ich fuhr mit Marina erst mal zurück in die Residenz und wir gingen schwimmen. Danach tauschten wir Fotos über unsere Computer aus. Auf einmal öffnete sich die Tür und Christine, sie war inzwischen mit Michael zurück, lud uns ein, runter zu kommen um Kaffee zu trinken was wir auch taten. Zum späten Nachmittag fuhren wir noch einmal zum Platz. Dort gab die Band jetzt ein Konzert. Sehr viele Leute waren gekommen und lauschten der Musik. Sie klatschten mit und waren voller Freude. Immer wenn die Band Pause machte, stürmten die Besucher zu ihnen hin und fotografierten sie und stellten viele Fragen. Natürlich machten auch wir unsere Fotos. Da Christine, Michael und Frau Herlitz morgen sehr früh nach Berlin flogen, ließen wir den Abend nicht allzu spät ausklingen.
Es war ein gelungener Tag.

28.03.2012

Ich war heute mit Frau Duske verabredet. Eigentlich wollten wir uns zu 11 Uhr treffen, aber sie ließ mich früh wissen, dass wir uns um 10.30 Uhr treffen werden. Sie holte Marina und mich ab. Eigentlich wollten auch Dr. Herlitz und ich uns zu elf Uhr treffen aber das klappte nun gar nicht. Frau Duske hatte es möglich gemacht, dass wir von einer Dachterrasse fotografieren dürfen. Durch eine Demonstration auf der Straße kamen wir nur sehr langsam voran und dadurch auch verspätet an. Marina hatten wir am Platz rausgelassen. Sie wollte auf mich warten. Frau Duske und ich gingen dann mit einer Inderin, die uns in Empfang genommen hatte, zur Terrasse und wir machten unsere Fotos. Selbst für Frau Duske war es ein Ereignis, denn sie hatte die Stadt auch noch nie von solch einer Höhe gesehen. Es war sehr atemberaubend zu sehen, wie voll die Straßen waren und wie die Stadt aufgebaut war. Der Platz genau in der Mitte und die Straßen strahlenförmig abgehend. Es sah sehr imposant aus. Ich bedankte mich für die Möglichkeit, das erleben zu dürfen.
Nun lief ich zum Platz, der inzwischen wegen der Demo geschlossen war. Nachdem ich auch Marina gefunden hatte, rief ich Santokh an und wir ließen uns zum Crafts-Museum fahren. Marina wollte es sehen und ich schloss mich an. Mit einer Sammlung von etwa 22.000 Objekten präsentiert das Museum eine faszinierende Auswahl der traditionellen indischen Handwerksarbeiten aus Keramik, Holz, Metall und Textilien.
Um alle Museen sehen zu wollen, die es nur in Delhi gibt müsste man eine Extra-Tour von mehreren Tagen machen. Auf Marinas Wunsch hin ließen wir uns zum Shanker's International Dolls (Puppen) Musum fahren. 6000 Puppen aus 85 Ländern (nachzulesen ). Das war lustig anzuseh'n. Viele Glasvitrinen, in denen die Puppen nach Ländern sortiert gezeigt wurden. Oft konnte man an den Trachten der Puppen erkennen, aus welchem Land sie kommen.
Danach ließen wir uns zum Platz fahren. Ich wollte unbedingt noch Fotos mit den Bären und vielen Besuchern machen. Marina ging noch shoppen ich zu den Bären. Leider war der Platz immer noch geschlossen. Er sollte zu 18.00 Uhr geöffnet werden. Also ging ich auf den Markt, der gegenüber geöffnet war. Ich hatte das Gefühl, es ist ein Markt für Männer. Tischeweise wurden Oberhemden, Schuhe und Jeanshosen angeboten. Ich sah, wie die Männer anprobierten und auch kauften. Mich sah man etwas verwundert an, so als "Was macht die denn hier". Dann wieder rüber zum Platz wo die Menschen regelrecht hinein stürmten. Da jeden Tag um 20.00 Uhr geschlossen wird, wollte man unbedingt noch die Bären sehen oder einfach nur auf dem Rasen relaxen. Leider wurde es auch schnell dunkel und ich konnte nicht allzu viele Aufnahmen machen.
Marina traf ein und wir fuhren mit einem Tuk Tuk zur Residenz und gingen schlafen.

29.03.2012

Heute ist der Heimreisetag. Um halb fünf Marina geweckt, geduscht, einen Kaffee gekocht und getrunken. Marina hatte noch ein sehr schönes Bild für Frau Duske als Dankeschön gemalt. Ein Buddy Bär hält auf seinen Pfoten einen Elefanten. Ein Halbkreis ganz unten wurde von mir mit einem Gruß und Dankeschön beschriftet. Es gefiel mir sehr und ich brachte es runter und legte es ins Gästebuch.
Wir wurden pünktlich abgeholt und fuhren zum Hotel an dem Dr. Herlitz wartete.Das Frühstück im Flugzeug hatten wir alle nicht eingenommen. Wir wollten kein Risiko eingehen. Ich bin zweimal aufgestanden, um mir die Füße zu vertreten und drei Filme angesehen. Marina konnte gut schlafen. Irgendwie geht jeder Flug zu Ende und wir waren in München, fast zu Hause. In Tegel, wo wir pünktlich landeten, verabschiedeten wir uns am Gepäckband. Jeder wurde von Jemanden abgeholt und nach Haus gebracht.

Es war wieder ein wunderbares Erlebnis und würde mich freuen
wenn es wieder heißt: "Frau Rieck, Sie dürfen mit!"

Fotos

 


© Website + Fotos: Doris Rieck