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Bericht zur Eröffnung des
United Buddy Bears Kreises in Jerusalem

1. bis 28. August 2007

Dieses Mal erfuhr ich schon Ende Juni, dass ich mit nach Jerusalem darf. 1996 war ich schon mal in Israel und auch in Jerusalem. Dadurch empfand ich es nicht ganz so tragisch, dass ich für nur einen Tag und ein paar Stunden dort sein konnte. Schon am 3.Juli konnte ich mein Ticket abholen: Abflug 31.7.07 um 11.00 Uhr und Ankunft Ortszeit 16.00, zurück 7.05 Uhr, Ankunft in Berlin um 10.05 Uhr. Wie schon erwähnt 1 Tag und einige Stunden. Am 9. Juli gab mir der Projektmanager Michael Stefanescu einen Stadtplan, den Namen des Hotels und Infos über den Flughafen, wo ich Geld tauschen konnte und der schnellste Weg war, um zu den Taxen zu kommen und einiges mehr was ich wissen sollte. Ich flog diesmal allein und sollte gut ankommen. Ich bat ihn noch für mich eine Fotogenehmigung zu organisieren, um vom Rathaus aus fotografieren zu dürfen, was er von Berlin aus per Mail tat, die Erlaubnis traf am 23. Juli ein. Da ich eine Bildanimation vom Platz Safra Sqare gesehen hatte wusste ich, dass man vom Rathaus aus herunter fotografieren könnte.

Anfang der letzten Juli-Woche begannen meine Vorbereitungen. In der Friedrichstraße ist das Verkehrsbüro von Israel. Dort bestellte ich mir Unterlagen von Jerusalem, die auch drei Tage später eintrafen. Wunderschöne Prospekte und Info-Matarial über Jerusalem erfreuten mich. Im Internet informierte ich mich über Jerusalem und notierte mir was ich mir ansehen wollte. Meine Überlegung war so: Am Ankunftstag wollte ich nichts mehr besuchen, sondern mich am 1. August gleich nach dem Frühstück mit einem Taxi fahren lassen. Das Hotel konnte ich mir auch im Netz ansehen, es gefiel mir gut.

Da die Schirmherrin Frau Iris Berben persönlich anwesend sein sollte, habe ich eine E-Mail an das Management geschrieben, um einen Fototermin mit ihr zu bekommen. Die Eröffnungsfeier sollte um 20.00 Uhr sein, was wegen der Dunkelheit zu spät war, um gute Fotos mit ihr machen zu können. Es klappte sogar, ich war mir nicht ganz sicher, und man rief mich an um meinen Wunsch noch einmal persönlich zu hören. Man wollte Frau Berben informieren, die mich dann auch am 30. Juli um 16.45 Uhr anrief und ihr Einverständnis für einen Fototermin gab. Sie war froh, dass ich ihr den Eröffnungstermin (20.00 Uhr) geben konnte, da sie leider ohne Gepäck aus Lissabon ankam. Da sie in Jerusalem von der Mutter aller Buddy Bären, Frau Eva Herlitz, betreut wird, einigten wir uns darauf, dass sie Frau Herlitz den Termin am 31. Juli bekannt geben wird. Nun noch das Wetter angesehen, es soll tagsüber ca. 34 Grad und nachts so gegen 17-20 Grad warm sein. Demnach brauche ich also für die Nacht eine Jacke zur Eröffnung und für die Nacht zum 1. August reichte der schöne große Schal, den ich mir aus Kairo mitgebracht hatte. Wegen Koffer, ja oder nein, entschied ich mich nach einem Probepacken für eine Reisetasche und den Rucksack für die Kamera. In der Reisetasche passte sogar mein Stativ und die Drehscheibe für Panorama-Aufnahmen. So brauchte ich nicht zum Gepäckabholen und hatte alles bei mir. Jetzt noch den Abholtermin mit meinem Freund Gerd ausgemacht, wir wollten uns zu 9.00 Uhr treffen und schlafen gehen.

Am 31. Juli rief mich Herr Stefanescu aus Jerusalem an und fragte mich, ob ich am Abend mit zum israelischen Künstler Ruslan Sergeev mitkommen möchte, ich sagte natürlich zu. Zum Glück gab er mir noch den Tipp, so früh wie möglich zum Flughafen Schönefeld zu fahren, da es sehr lange dauern würde. Ich bedankte mich und freute mich auf den Abend. Gut das ich mir dafür nichts vorgenommen hatte. Jetzt erst mal Gerd angerufen und einen früheren Termin zur Hinfahrt ausgemacht, 8.30 Uhr. Um 9.00 Uhr in Schönefeld angekommen musste ich mich außerhalb des Terminals C verabschieden. Schwer bewaffnete Polizisten erlaubten nur den Fluggästen den Eintritt. Es war so voll, dass ich kaum rein kam. Wie ich beobachten konnte, wurde jeder Passagier zu einem Privatgespräch geholt und es dauerte immer zwischen 20-30 Minuten um zu fragen warum, weshalb und wieso, bis der Nächste rein durfte. Beim Warten auf das Gespräch kommt man ja doch irgendwie mit seinen nebenstehenden Nachbarn ins Gespräch. Hinter mir ein Ehepaar, er Deutscher mit einer Thailänderin verheiratet. Sie hatten in Berlin Urlaub gemacht und müssen jetzt nach Jerusalem, wo er in der Deutschen Botschaft tätig ist. Auf meine Frage, ob er in einem Land nach seinen Wünschen arbeiten darf, meinte er, es gibt so etwas wie eine Wunschliste, die aber nicht immer beachtet wird. Neben mir ein circa 25-jähriger junger Mann, der gerade zwei Jahre in Finnland lebte und jetzt 4 Monate in Israel arbeiten möchte. Da wir lange genug warten mussten, hatte auch ich genügend Zeit, um von meiner Hobby-Arbeit zu sprechen und für die Buddy Bears Reklame zu machen. Wir unterhielten uns noch über das Weiterkommen nach Jerusalem ob mit Einzel- oder Sammeltaxi.

Nun war ich dran und meine Fragezeit dauerte 20 Minuten, um 10.15 Uhr konnte ich zur Passkontrolle und um 10.40 Uhr zur Gepäckkontrolle. Ich machte gleich auf mein Stativ und die Drehscheibe aufmerksam. Verhältnismäßig schnell konnte ich zum Einsteigen ins Flugzeug, dachte ich. Aber nein, ich musste noch einchecken, um eine Bordkarte zu bekommen. Also zurück und eingecheckt, Bordkarte erhalten und dann rein ins Flugzeug. Im Nachhinein dachte ich, gut dass ich es vergessen hatte, denn so hatte ich einen guten Platz bekommen, zwei Sitze am Fenster, gleich an der Küche. Vor mir keiner, nur die Wand an der ich später meine Füße anlehnen konnte, was mein Nachbar ebenfalls genoss. Der Abflug hatte sich um eine halbe Stunde verzögert, was der Pilot aber während des Fluges wieder aufholte. Während des Fluges wurden wir verwöhnt, erst mit Getränke und Kekse, dann gegen 13.00 Uhr Mittagessen, Chicken mit Reis. Der bei der Botschaft Beschäftigte sprach mich noch einmal an und bat mich doch seiner jungen Nachbarin Sabine in Jerusalem behilflich zu sein, da sie ein Sammeltaxi nehmen wollte und er von mir wusste, dass ich auch die Absicht hatte. Neben mir im Mittelgang saßen drei Mütter mit vier Kindern, die sehr lebhaft waren, aber nicht ungezogen. Da nicht nur die Küche vor mir war, sondern auch die Toiletten, schoben sich zum Teil dicke Formen von Körper, sei es der Hintern oder Bauch, an meinen Platz vorbei oder standen mir am Gesicht. Leider konnte ich mich nicht soweit zur Seite biegen, da mein Nachbar auch nicht gerade sehr schlank war. Dann flog auch noch eine Zudecke über mein Gesicht, ich glaube sie kam von hinter meinen Sitz. Trotz Allem ich habe alles gut überstanden und mich der jungen Frau gewidmet. Sie holte ihr Gepäck, was ich ja nicht mußte. In der Zwischenzeit tauschte ich meine geplanten 150 Euro um. Der Mann an der Kasse war sehr nett, ich meinte zu ihm, ich liebe Geld weil er mich fragte, was ich möchte. Wir einigten uns dann, dass er mir meinen Wunsch erfüllen kann, wenn ich ihm den entsprechenden Gegenwert gebe. Inzwischen war Sabine mit ihrem Gepäck zu mir gekommen und wir gingen jetzt zum Ausgang, zu den Taxen. Ich sprach einen der Fahrer an und wir konnten in den ersten Wagen einsteigen. Drinnen saßen schon sieben Mitfahrer, die ihrem Aussehen nach (schwarze Hüte, Mäntel und Bärte) wohl nach Hause gekommen sind. Zwei Männer stiegen noch ein und dann ging die Fahrt los. Jeder wurde zu seinem Ziel gefahren, so habe ich gleich einen großen Teil von Jerusalem gesehen. Als ich dran war, bedankte sich Sabine für meine Fürsorge und ich stieg aus. Der Name der Straße stimmte, "Schatzstraße", aber wie komme ich ins Hotel? Die Straße war total aufgerissen und ich musste mich erst einmal umschauen, um das Hotel zu erkennen. Es klappte, ich meldete mich am Empfang an, bekam meinen Schlüssel für das sechste Stockwerk und fuhr hoch. Per Handy meldete ich mich bei Herrn Stefanescu an, der mir die Uhrzeit zum Treffen gab, 20.00 Uhr. Danach rief ich bei Gerd in Berlin an, anschließend packte ich meine Sachen aus. Dann frisch geduscht und umgezogen und runter zum Treffen. Das Ehepaar Herlitz war mit Frau Berben verabredet, wo auch der Termin für morgen besprochen werden sollte. Ein Anruf von Michael, ich sollte noch warten. Also bestellte ich mir erst mal einen Kaffee, der hier mit Kaffeegrund serviert wird, sehr gewöhnungsbedürftig. Der Fernseher lief und auf einmal sah ich den Kreis der Buddy Bears. Tagsüber war die Presse geladen, und ich machte mit meiner Kamera die erste Fotos. Gegen halb neun kam Herr Stefanescu und seine Frau Beate. Wir begrüßten uns freudig und wurden bald abgeholt. Nach einer kleinen Irrfahrt landeten wir beim Künstler und seinen Freunden. Wir wurden wie gute Freunde begrüßt, was wir sehr genossen. Alle hatten für Essen und Trinken gesorgt und liebevoll angerichtet und aufgebaut. Er hat sein Atelier in einem Teil eines wunderschönen Hauses, welches am Hang gelegen ist. Von der Terrasse hatten wir eine tolle Aussicht. Gut, das ich meine Schal mit hatte, denn es wurde kühl und Wind kam auf. Alle unterhielten sich in Englisch, was ich gut verstehe. Nur mit dem Sprechen hapert es ganz schön. Beate unterhielt sich mit mir in Deutsch. So hatte auch ich einen super Abend. Die Zeit flog nur so und um halb zwei fuhren wir noch zu den Bären Ich wollte Nachtaufnahmen machen. Kurz vor dem Ziel mussten wir fast 20 Minuten warten, weil die Polizei gerade dabei war, mit Robotern die parkenden Autos zu überprüfen. Der Roboter wurde sogar fündig und zerstörte mit einer Explosion die Fundsache. Das war für uns sehr aufregend. Danach die Buddy Bears besucht, es war inzwischen sehr stürmisch. Die Kamera aufs Stativ, den großen Fremd-Blitz auf die Kamera platziert und dann fotografiert. Leider wurde ich so abgelenkt, dass ich bei der Einstellung etwas vergessen hatte. Ich arbeitete das erste Mal mit diesem Blitz. So waren die meisten Fotos nicht zu gebrauchen. Zwar hatte ich einen Kontrollblick gemacht und die Helligkeit stimmte, aber die Verwacklung hatte ich nicht erkannt. Naja, zwei Fotos konnte ich zusammenstellen. Nächstes Mal klappt es besser. Danach wurden wir noch ins Hotel gebracht und ich schlief, nachdem ich den Wecker noch gestellt hatte, wie betäubt.

Um halb sieben duschte ich und ab sieben Uhr konnte ich frühstücken. Viele Sorten Brot und Brötchen luden zu einem guten Frühstück ein. Kaffee, Tee und Säfte, alles was man brauchte war vorhanden. Ich hätte auch gerne mal in eines der nach Eisen aussehenden großen braunen Gefäße geschaut, um zu sehen, was dort zu essen drin ist, aber die Deckel waren mir zu schwer, um diese anzuheben. So beschränkte ich mich auf die vielen anderen Angebote. Gegen 8.00 Uhr nahm ich mir ein Taxi und ließ mich zum Mount Moriah (Ölberg) fahren. Den Taxifahrer bat ich zu warten, damit ich meine Aufnahmen machen konnte. Danach fuhren wir zum Damaskus-Tor, zur Altstadt, wo ich mir im Bazar alles ansehen wollte. Dazu war ich aber viel zu früh dort und so schaute ich mir ein wenig die Umgebung an und lief bis zum Jaffa-Tor. Meinen vorbereiteten Plan musste ich nun ändern. Ich fuhr mit einem Taxi zu Safra Sqare, um meine Fotos von den Bären zu machen. Dazu ging ich gleich erstmal zum Rathaus, zeigte meinen Presseausweis und bat um Genehmigung, von oben Fotos machen zu dürfen. Ich musste 10 Minuten warten und dann durfte ich, ohne dass ich meine Kontaktperson zur Hilfe rufen musste, hinauf. Dort wurde mir eine Tür geöffnet, die zum Balkon führte. Leider konnte ich nicht so fotografieren, wie ich es gehofft hatte, weil ein größeres Gitter mich abhielt, den ganzen Kreis aufnehmen zu können. Das heißt, ich war ganz schön eingeschränkt, aber ich habe alles Mögliche versucht, so viel wie möglich vom Kreis zu fotografieren. Zum Teil hielt ich meine gute Kamera mit nur einer Hand über das Gitter, um ja viel zu erwischen. Unten im Kreis versuchte ich viele Fotos mit Kindern oder überhaupt mit Besuchern zu machen. Einmal hatte ich richtig Glück. Da kamen eine Mutter mit Freundin und acht Kindern, die ich ansprach und um Erlaubnis bat, sie zwischen den Bären aufnehmen zu dürfen. Sie erlaubten es und so ist jetzt überall, wo man Fotos von den Bären in Jerusalem sieht, dieses Bild dabei. So konnte ich noch das eine oder andere Foto machen.

Danach nahm ich mir wieder ein Taxi und ließ mich erneut zum Damaskus-Tor fahren. Der Taxifahrer sprach ein wenig Deutsch, er war zwei Jahre in München tätig, und ich kam mit ihm ins Gespräch. Nachdem wir auch über meine morgige Abfahrt nach Tel Aviv sprachen, bat er mich, doch ihn zu nehmen, da es eine gute Tour wäre. Ich stimmte zu und bat ihn aber um Pünktlichkeit. Ich hatte eine Karte von Jerusalem, schön bebildert, mit und zeigte dem Fahrer auf der Karte die Abbildung, zum Beispiel vom Damaskus-Tor. Die Verständigung klappte meistens sehr gut, beinahe wie in Kairo.

In den Bazaren hätte ich stundenlang durch die Gänge gehen können, nur meine Beine meinten nach drei Stunden, ich sollte mal Pause machen. Zwischendurch hatte ich schon mal einen Mocca getrunken und mich dabei von der Bedienung fotografieren lassen. Das Gleiche auch in einem Laden, in dem ich mir ein Souvenier gekauft hatte. Ich hatte sehr nette Leute kurz kennen lernen dürfen und festgestellt, dass doch eigentlich jeder mit jedem auskommen könnte.

Im Hotel angekommen legte ich mich erst einmal hin und hätte sofort einschlafen können. Aber ein Telefonanruf von Michael ließ es nicht zu. Er bat mich zum Kreis zu kommen um dort im Büro Bilder für die Morgenpost nach Berlin zu schicken. Ich sollte mir aber Zeit lassen. Da ich am Vormittag schon mal hingelaufen war, so 15 Minuten, ging ich wieder zu Fuß. Unterwegs entdeckte ich in einer Boutique eine weiße Bluse, die für die Eröffnung genau das Richtige war. Ich freute mich sehr darüber, denn in Berlin hatte ich auch schon mal nach so einer Bluse gesucht, aber nichts gefunden. Bewaffnet mit meiner Errungenschaft kam ich zum Kreis, wo Michael Stafanescu zeigte, wo ich hin muss, um einen Computer nutzen zu können. Nachdem ich einige Zeit gewartet hatte, gab man mir einen Platz am PC und ich sollte nun alles selber machen. Leider akzeptierte keines der Geräte meine Kamera und so war ich fast eine Stunde ohne Erfolg unterwegs. Frau Hirt, die in Berlin auf die Fotos wartete, rief mich auf meinem Handy an und ich musste ihr das negative Ergebnis berichten, was für die Morgenpost ärgerlich aber nicht zu ändern war. Die hatte sich ein Foto von Presse aus Jerusalem schicken lassen.

Auf den Weg zurück zum Hotel entdeckte ich ein Café, wo ich einen Espresso trinken wollte. Bevor ich eintreten konnte, wurden meine Taschen von einer bewaffneten Polizistin untersucht, was bei fast allen öffentlichen Restaurants und Cafés praktiziert wurde. Nach dem doppelten Espresso ging es mir wieder gut, die Müdigkeit war weg. Nun sah ich auch noch zwei wunderschöne Wandbilder an Häusern. Vor den Buddy-Bären war mein Hobby Fotos von Wand- und Giebelmalereien, was ich zur Zeit nur nebenbei betreiben kann. Aber über diese beiden schön gestalteten Bilder freute ich mich sehr. So war mein Weg für mich nicht umsonst gewesen.

Nun musste ich mich aber doch ein wenig ins Zeug legen. Meinen Fototermin mit Frau Berben hatte ich um 18.00 Uhr, das hatte mir Dr. Herlitz telefonisch mitgeteilt. Gesehen hatten wir uns noch nicht, was auch ganz anders war, als in den anderen Ländern. Frisch geduscht und mit meiner neuen Bluse fein gemacht bewaffnete ich mich mit Stativ, Kamera und den großen Blitz, der in meine Handtasche passte. Ich musste erst mal Probebilder machen, um zu sehen, wie weit entfernt das Rednerpult von mir steht und einige Faktoren mehr.

Das Ehepaar Herlitz und Frau Berben kamen pünktlich an und wir begrüßten uns wie alte Bekannte. Frau Berben ist eine ganz reizende, schöne Frau und überlies mir voll und ganz, sie zu platzieren. Dazu lobte sie auch noch mein Aussehen, was mich freute, denn das war nicht nur aus Höflichkeit gesagt. Dann machten wir einen kleinen Rundgang und dabei nahm ich sie auf, was man auf hier meiner Webseite sehen kann. Natürlich machte ich am neuen Israelischen Bär mehr Fotos als bei den Anderen. Frau Herlitz bat noch um Fotos an ihren Goldene-Regel-Bär / Weltethos-Bär mit Iris Berben und ihr zu machen, was ich auch tat und auch an den "Respect for all Life"-Bär. Die Fotos will ich der Künstlerin Frau Oetker schicken. Nun löste mich ein Reporter ab, er wollte mit Frau Berben ein Interview mit ihr machen, was dann fast eine halbe Stunde dauerte. Inzwischen war es dunkel geworden und eine Menge Gäste zu sehen. Es sollte um 20.00 Uhr beginnen, aber danach sah es nicht aus. Ich probte noch ein wenig mit meiner Kamera und dann ging es endlich los. Was nicht sehr angenehm war: Es hatte sich ein Sturm entwickelt, der es den Rednern nicht leicht machte, so ins Mikrofon zu sprechen, dass wir alle es verstehen können. Ich hatte Gott sei Dank daran gedacht, mir die kurze, feste Jacke anzuziehen, was sich als sehr praktisch erwies. Frau Berben kannte wohl das Wetter, sie kam ohne Jacke aus. Außer dem Vizebürgermeister Yigal Amedi und Frau Berben sprach auch Frau Herlitz. Nachdem ein Band durchschnitten wurde, was symbolisch die Eröffnung des Kreises zeigen soll, gab es Wein und Gebäck, das heißt man holte es sich an einen der Tische die aufgestellt waren. Ich machte jetzt von den Gästen und Bekannten sowie dem Künstler Ruslan Sergeev einige Fotos, bis wir in das neben uns liegende Lokal gebeten wurde. Dort trafen alle, die mit United Buddy Bears zu tun hatten, Orian-Schenker und die Crew von der Organisation des Kreises und was dazu gehört. Dr. Herlitz übergab zwei Mini-Buddy-Bären als Dankeschön für die nette Zusammenarbeit, was die Beschenkten sehr freute. Danach wurden wir gebeten, uns am Buffet zu bedienen und uns es gut gehen lassen. Ich saß neben Beate und mir gegenüber Michael, so hatte ich sehr nette Gesellschaft. Mit der Zeit ging der Eine und Andere, so dass wir uns nur zu sechs, auch Frau Berben noch, zusammen bis 23.00 Uhr gut unterhielten. Iris Berben konnte herrlich über Essen und Essengehen schwärmen, so dass es eine wahre Lust war, ihr zuzuhören. Nach einem Absacker verabschiedeten wir sie und ihren Bekannten, der sie nach Hause bringen wollte. Ich sagte ihr noch, dass ich es toll fand, sie kennenlernen zu dürfen, was sie dankend entgegen nahm. Wir fuhren mit einem Taxi zum Hotel, sagten uns gute Nacht und ich verabschiedete mich, da ich ja am frühen Morgen um halb vier raus musste. An der Rezeption bestellte ich mir den Weckdienst, fuhr nach oben in den sechsten und packte noch so weit es ging meine Tasche.

Kurz aber gut geschlafen wurde ich pünktlich geweckt, duschte und checkte aus. Wie mit dem Taxifahrer vereinbart war er schon da und er brachte mich sicher zum Flughafen. Für Taxi, Wasser, Kaffee und Souveniers habe ich 130,00 Euro ausgegeben.
Auch wenn es sehr kurz war, kam es mir vor als wäre ich mindestens zwei Tage da gewesen und freue mich darauf, wenn es wieder heißt: "Frau Rieck, Sie dürfen mit".

 


© Website + Fotos: Doris Rieck